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hp xgruppe03Einer besonderen Herausforderung stellten sich acht Mitglieder der Freiw. Feuerwehr Waidhofen/Thaya. Sie starteten am 19. Mai beim "Toughest Firefighter Alive" in Siegendorf (Bgld.). Bei diesem harten Wettkampf müssen vier Stationen in voller Einsatzbekleidung absolviert werden. 

Die vier nachfolgend beschriebenen Stationen werden im 10-Minuten-Rhytmus absolviert, wobei maximal 4 Minuten je Station zur Verfügung stehen. Jede einzelne strapaziert die körperliche Fitness aller Teilnehmer bis an ihre Grenzen - eine einzelne Station erfolgreich abzuschließen ist oftmals nur mehr mit purer Willenskraft möglich.

1. Station "Treppenlauf": Bei der dieser Station muss der Teilnehmer neun Stockwerke über ein Treppenhaus hinaufsteigen und einen Druckknopf betätigen. Danach steigt der er wieder bis nach unten, wo die Zeit gestoppt wird. Erschwerend kommt hinzu, dass neben der vollen Branddienst-Einsatzbekleidung auch noch das Atemschutzgerät mitgetragen werden muss.

2. Station "Schlauchziehen": Hier gilt es zuerst das Ventil einer Tragkraftspritze aufzuschrauben und danach einen voll befüllten und außen gummierten B-Schlauch über eine Länge von 40 Meter zu ziehen - wieder mit kompletter Branddienst-Einsatzbekleidung und Atemschutzgerät. Am Zwischenziel angekommen muss der Teilnehmer ein Ziel mit dem Strahlrohr abspritzen. Abschließend muss der komplette Schlauch wieder zurückgezogen und in einer Halterung abgelegt werden.

3. Station "Turm": Zuerst muss eine Leiter im dafür gekennzeichneten Bereich angeleitert werden. Anschließend müssen zwei Kanister mit einem Gewicht von je 15 kg über drei Stockwerke nach oben getragen und abgestellt werden. Wenn dies erledigt ist, muss der Teilnehmer mit einem Seil zwei gerollte B-Schläuche den Turm hinaufziehen. Danach müssen die zwei Kanister wieder aufgenommen und den Turm hinabgetragen werden. Nachdem dann noch ein Mundstück auf ein Strahlrohr angeschraubt wurde, muss abschließend die zuvor angeleiterte Leiter wieder zurück auf den dafür vorgesehenen Bereich gebracht werden. Erst dann endet die Zeitnehmung.

4. Station "Wand": Diese Station beginnt mit Schlägen mittels 5 kg Hammer auf einen Schlitten. Nachdem dieses 70kg-Gewicht bis zur Endmarkierung befördert wurde, trägt der Teilnehmer einen Kanister durch zwei Tunnel und wieder zurück. Dann nimmt er eine 80 kg schwere Puppe auf und trägt diese 100 Meter zum definierten Ablegeplatz. Wer ab hier noch bei Kräften und unter dem vier Minuten-Limit ist, stellt sich nun der Überwindung einer 3 Meter hohen Eskalatierwand - etwa die Hälfte aller Bewerbsteilnehmer scheiterte bei dieser Prüfung.

PFM Jürgen Dangl, LM Ferdinand Gudenus, VM Ing. Rainer Schwingenschlögl und OLM Gerald Zmill traten in der Kategorie "Team Wettkampf" an. In diesem Teambewerb musste jeder der Teilnehmer eine der Stationen durchlaufen und die einzelnen Zeiten wurden für das Ergebnis zusammengerechnet. OBI Manfred Astner, OBM Otto Nehrer, SB Ing. Christoph Odwody und LM Horst Winkler traten zusätzlich zum Teambewerb auch im Einzelbewerb an, bei dem jeder alle vier Stationen absolvieren musste.

Dieser Tag brachte die Teilnehmer bis an die körperlichen Grenzen. Trotzdem haben sie durchgehalten und eine Top-Leistung an den Tag gelegt. Besonders zu erwähnen ist, dass in der Alterskategorie M45 OBI Manfred Astner den 2. Platz und LM Horst Winkler den 3. Platz erkämpften.

Die Kameraden der Feuerwehr Waidhofen/Thaya gratulieren recht herzlich!

Weitere Informationen:
Ergebnislisten auf der TFA Homepage
ORF-Burgenland-Bericht v. 19.05.2018

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