Jeder sollte die wichtigsten Notruf-Nummern kennen. Denn im Notfall zählt jede Sekunde. Hier eine Zusammenstellung der wichtigsten Notruf-Nummern.
Zögern Sie nicht den Notruf zu wählen wenn Sie Hilfe benötigen!
| Feuerwehr | 122 |
| Polizei | 133 |
| Rettung | 144 |
| Euronotruf | 112 |
| Bergrettung | 140 |
| Ärztenotdienst | 141 |
| Gasgebrechen | 128 |
| Vergiftungszentrale | 01/4064343 |
| ÖAMTC | 120 |
| ARBÖ | 123 |
Etwa die Hälfte aller gemeldeten Brandfälle werden noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr von Privatpersonen gelöscht. Kenntnisse in der Ersten Löschhilfe und der richtige Einsatz von Kleinlöschgeräten können in vielen Fällen das Entstehen von Großbränden verhindern. Damit der Handfeuerlöscher im Brandfall leicht erreichbar ist, bringen Sie ihn an einer möglichst zentralen und gut zugänglichen Stelle im Haus bzw. in der Wohnung an. Für Privathaushalte eignen sich am besten 6 kg Pulver- oder 6 Liter Schaumlöscher. CO2-Löscher eignen sich besonders für Fettbrände in Küchen bzw. für Entstehungsbrände bei elektrischen Geräten. Damit der Handfeuerlöscher im Ernstfall auch richtig eingesetzt werden kann, muss man sich bereits im Vorfeld mit der Handhabung vertraut machen. Eine Kurzbedienungsanleitung finden Sie auf jedem Löscher.
Handfeuerlöscher müssen alle zwei Jahre überprüft werden, damit ihre Funktion im Notfall gewährleistet ist. Die Freiwillige Feuerwehr Waidhofen/Thaya führt jedes Jahr im Mai eine Handfeuerlöscherüberprüfung durch. Der nächste Überprüfungstermin wird rechtzeitig auf unserer Homepage bzw. im Florianibrief veröffentlicht.
Im deutschsprachigen Raum fallen jährlich fast 1.000 Menschen Feuern zum Opfer. Tausende mehr müssen wegen Rauchgasvergiftungen in Krankenhäusern behandelt werden. Die häufigste Todesursache sind nicht Verbrennungen wie allgemein angenommen, sondern Rauch.
Die Installation von Rauchmeldern ist der sicherste Weg, wie Sie sich vor diesen Gefahren schützen können. Die gefährlichsten Brände im Privatbereich sind die, die abends (zwischen 20.00 und 06.00 Uhr) ausbrechen, wenn die Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung schlafen. Innerhalb von wenigen Minuten kann Rauchgas Bewußtlosigkeit verursachen. Dadurch sind die Betroffenen außer Stande, sich selbst aus den Gefahrzonen zu begeben.
Rauchmelder montieren Sie am besten dort, wo Ihnen die größte Gefahr durch Rauch droht: vor und im eigenen Schlafzimmer, im Kinderzimmer, in den Fluren, aber auch im Keller und auf dem Dachboden, da hier sehr oft Brände entstehen. Sie selbst können den Rauchmelder ohne viel Aufwand unter der Zimmerdecke anbringen. Dübel und Schrauben liegen bei. In Häusern mit mehreren Stockwerken wäre es sinnvoll die Melder miteinander zu vernetzen, damit alle Bewohner im Brandfall gleichzeitig und rechtzeitig gewarnt werden. Denn jede Sekunde zählt!
Mindestschutz: Ein Rauchmelder pro Etage.
Rauchmelder für Wohnräume funktionieren häufig nach dem optischen Prinzip. Eine Meßkammer registriert schon kleinste Rauchpartikel in der Raumluft und löst sofort die Alarmeinrichtung aus. Der Rauchmelder ertönt unüberhörbar.
Rauchmelder sollten batteriebetrieben sein, um auch bei Stromausfall zu funktionieren. Bevor die Batterie ausgetauscht werden muss, ertönen bei diesen Geräten rechtzeitig Warnsignale.
Am ersten Samstag im Oktober findet jährlich der bundesweite Zivilschutz-Probealarm statt. Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr werden nach dem Signal "Sirenenprobe" die drei Zivilschutzsignale "Warnung", "Alarm" und "Entwarnung" in ganz Österreich ausgestrahlt werden.
Der jährliche Zivilschutzprobealarm gilt der Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, bei der die mehr als 8.207 Sirenen (NÖ: 2.450) getestet werden. Gleichzeitig sollen mit dieser Sirenenprobe die Signale für den Zivilschutzfall in Erinnerung gebracht werden. Im Katastrophenfall kommt es auf möglichst frühzeitige Information an. Dadurch ist gewährleistet, dass mehr Zeit für Vorbereitungsmaßnahmen zur Verfügung steht. Um nicht wertvolle Zeit ungenützt verstreichen zu lassen, wurde ein umfangreiches Warn- und Alarmsystem aufgebaut. Über die Bundeswarnzentrale, die Landeswarnzentralen, sowie etlichen Bezirksalarmzentralen, können funkgesteuert die Sirenensignale ausgelöst, und damit die Bevölkerung gewarnt und die Einsatzkräfte alarmiert werden.Da durch diese Signale nicht auf die Art der Gefahr und die richtigen Verhaltensmaßnahmen hingewiesen werden kann, müssen im Ernstfall nähere Informationen und Verhaltensregeln laufend durch den ORF durchgegeben werden.
Im Zuge des Zivilschutz-Probealarms wird auch eine Alarmierung via AT-ALERT durchgeführt.
Hier die Bedeutung der einzelnen Zivilschutz-Signale:
| Warnung - 3 Minuten Dauerton: | Ein gleichbleibender Dauerton in der Länge von 3 Minuten bedeutet "Warnung". Dieses Signal wird ausgelöst, wenn die Bevölkerung vor herannahenden Gefahren gewarnt werden soll. Radio, TV (ORF) oder Internet (www.orf.at) einschalten und Verhaltensmaßnahmen beachten. |
| Alarm - 1 Minute auf- und abschwellender Heulton: | Ein auf- und abschwellender Heulton von mindestens 1 Minute Dauer bedeutet "Alarm". Die Gefahr steht unmittelbar bevor. Radio, TV (ORF) oder Internet (www.orf.at) einschalten und Verhaltensmaßnahmen beachten. |
| Entwarnung - 1 Minute Dauerton | Ein gleichbleibender Dauerton von 1 Minute (nur nach vorausgegangenem Alarmsignal) bedeutet "Entwarnung", das heißt Ende der Gefahr. Beachten Sie weiterhin die Durchsagen im Radio, TV oder Internet (www.orf.at), da es vorübergehend bestimmte Einschränkungen geben kann. |
ACHTUNG: Sollten Sie die Zivilschutzsignale bzw. die Sirene(n) nicht wahrnehmen können (Sirene zu weit entfernt oder Sirene funktioniert nicht) bitte umgehend dies ihrer Feuerwehr melden.
Ohne Strom wäre das heutige Leben nicht mehr denkbar. Alltägliche Dinge wie Licht, Kochen, Heizen, Internet, Handy, Wasserversorgung usw. würden ohne Strom nicht mehr funktionieren.
Ein Blackout beschreibt einen Totalausfall des Stromnetzes. Dieser Ausfall der Stromversorgung kann großflächig und auch längerfristig (auch mehrere Tage) sein. Ursachen für einen solchen Stromausfall können extreme Wetterereignisse, technische Gebrechen, Sabotogeakte, terroristische Anschläge aber auch menschliches Fehlverhalten sein.
Was tun wenn ein BLACKOUT eintritt?
Um sich auf einen solchen Stromausfall vorzubereiten, hat der NÖ Zivilschutzverband Selbstschutzmaßnahmen zusammengefasst welche hier zu finden sind. Besonders hilfreich sind die auf der Homepage zur Verfügung stehenden Unterlagen (Merkblatt und Ratgeber) welche auch ausgedruckt bzw. abgespeichert werden können.
Homepage des NÖ Zivilschutzverbandes
Weitere Informationen:
Herbert Saurugg, MSc
Leitfäden zur Selbsthilfe