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V Markus Koller


ASB Markus Koller

Sachbearbeiter seit: 24.01.2006
Beruf: kaufm. Angestellter beim Raiffeisen-Lagerhaus Waidhofen/Thaya
Eintritt in die FF Brunn: 23.02.1997
Überstellung zur FF Waidhofen/Thaya: 01.04.2003
weitere Tätigkeiten: Abschnittssachbearbeiter Atemschutz, Gruppenkommandant Gruppe 3 

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Sachgebiet Atemschutz

Der Bereich Atemschutz hat einen sehr hohen Stellenwert innerhalb der Feuerwehr. Den gerade bei Brandeinsätzen und Schadstoffeinsätzen ist der umluftunabhängige Atemschutz nicht mehr wegzudenken, um die Aufgaben der Feuerwehr erfüllen zu können.

Aber genau bei solchen Einsätzen muss sich jedes einzelne Feuerwehrmitglied auf die Atemschutzausrüstung verlassen können. Damit es hier zu keinen Zwischenfällen kommt, kümmert sich der Sachbearbeiter Atemschutz um die Pflege, Instandhaltung und Reparatur dieser oft lebenswichtigen Ausrüstung.

Weiters müssen die Feuerwehrmitglieder für diese Aufgaben speziell geschult werden bzw. durch Übungen die sichere Handhabung der Atemschutzgeräte immer wieder gefestigt werden. Seit September 2012 gibt es seitens des Landesfeuerwehrverbandes die Möglichkeit, den Umgang mit den Atemschutzgeräten durch eine eigene Ausbildungsprüfung „Atemschutz“ zu festigen. Diese Ausbildungsprüfung dient zur Vertiefung und Erhaltung der Kenntnisse für den Atemschutzeinsatz.

Das Arbeiten mit schwerem Atemschutz führt zu hoher körperlichen Belastung (durch hohe Temperaturen, lange schwere Arbeiten, usw.). Da Feuerwehrmitglieder dabei bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit kommen können, ist es erforderlich in regelmäßigen Abständen körperliche Leistungstests und ärztliche Untersuchung für unsere Atemschutzgeräteträger durchzuführen, um die körperliche Eignung festzustellen. Nur so können bereits im Vorfeld Unfälle vermieden werden.

 

Atemschutzgeräte
300 bar Überdruck Atemschutzgeräte Derzeit stehen insgesamt sechs Stk. 300 bar Überdruckgeräte (3x Dräger PSS 7000 mit Dräger Bodyguard 7000 und 3x Dräger Dräger PSS 5000) und drei Stk. 200 bar Normaldruckgeräte zur Verfügung. Diese sind in den beiden Tanklöschfahrzeugen und in der Drehleiter gehaltert.
Rettungshaube Weiters werden zwei Rettungshauben, welche an das Atemschutzgerät angeschlossen werden können und so eine Versorgung der zu rettenden Person mit Atemluft ermöglicht, im Tanklöschfahrzeug 2 mitgeführt.
Maskenfunk mit Digitalfunkgerät Für eine bessere Kommunikation mit den eingesetzten Atemschutztrupps gibt es in beiden Tanklöschfahrzeugen jeweils eine Maskenfunkeinheit, welche mit Digitalfunkgeräten verwendet wird.
 
Atemluftanhänger
Atemluftanhänger

Um bei größeren Einsätzen die eingesetzten Atemluftflaschen vor Ort sofort wieder befüllen zu können, verfügt die Freiw. Feuerwehr Waidhofen/Thaya über einen Atemluftanhänger. Dieser Anhänger wurde von allen Feuerwehren des Abschnittes Waidhofen/Thaya finanziert und bei der Feuerwehr Waidhofen/Thaya stationiert. Mit vier im Anhänger integrierten Speicherflaschen (60.000 Liter Luftvolumen) und 4 x 200 bar und 1 x 300 bar Füllanschlüssen ist ein rasches Wiederauffüllen der leeren Atemluftflaschen gewährleistet.

Um die gesetzlichen Auflagen zu erfüllen bzw. um die Befüllung der Atemluftflaschen laut Qualitätssicherungshandbuch zu schulen wird einmal jährlich eine Füllstellenpersonalschulung in Theorie und Praxis durchgeführt, welche vom Abschnittssachbearbeiter Atemschutz organisiert wird.
 
Füllsoftware
Füllprogramm der Fa. Menzl  Zur Erfassung und Dokumentation der Füllungen der Atemluftflaschen wurde im September 2015 die seit 2011 in Verwendung stehende Atemluftfüllstellenapplikation "ALFSA" abgelöst und eine niederösterreichweit einheitliche Füllsoftware der Fa. Menzl angekauft. Mittels Barcodescanner werden die zu befüllenden Flaschen gescannt und die Füllung am Touch-PC dokumentiert. Der Datenabgleich mit einem zentralen Server erfolgt automatisch im Feuerwehrhaus über das hauseigene WLAN.

 

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